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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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einer ſeltenen Hinterliſt, einer unverſoͤhnlichen Rach⸗

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ten Staatsveraͤnderung verbeſſert habe; die Parteiungen ſollen unterdruͤckt, wo nicht gar voͤllig ausgetilgt ſein, die Geſetze treu und ſtrenge vollzogen werden und Mordthaten ſelten vorkommen.

Die Griechen auf dem Veſtlande haben mehr, als die Inſelbewohner, ihre urſpruͤngliche Eigenheit bewahrt. Man findet darin noch immer ſo viele Verſchiedenheiten, als in irgend einem Zeitpunkte ihrer Geſchichte. Andre Verſchiedenheiten entſpringen aus der Vermiſchung mit roͤmiſchem, gothiſchem, cataloniſchem, venediſchem und tuͤrkiſchem Blute. Will man die Sinnesart der Griechen richtig beur⸗ theilen, ſo muß man das Volk im Einzelnen betrach⸗ ten und zugleich alles Moͤgliche zu ihren Gunſten auslegen, da ſie unter tuͤrkiſchem Einfluße ſtehen, und ihr Betragen in nicht gewoͤhnlichem Grade durch die perſoͤnliche Eigenheit des Paſcha's oder Aga's, der ſie beherrſcht, beſtimmt wird. Auf dem griechi⸗ ſchen Veſtlande, mit Ausnahme von Megaris,

Attika und Morea, iſt der Einfluß des Ali

Paſcha und ſeiner Soͤhne vorherrſchend, und, wie wir geſehen haben, iſt er jetzt der Pforte zu maͤchtig ge⸗ worden. D. Holland ſchildert ihn als einen Mann von ſchneller Faſſung, ſcharfer Beobachtung, Kraft und Veſtigkeit im Handeln, verbunden mit