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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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die niedrigſte Hoͤhengraͤnze nicht uͤberſteigen. Von dem Hauptſtamme laufen andre Zweige nach beiden Seiten der Kuͤſte; oſtwaͤrts der beruͤhmte Olymp, der nahe am Hintergrunde des Meerbuſens von Salonichi bis zu 6000 Fuß ſich erhebt, und die noͤrblichſte Spitze eines niedrigern Gebirgzuges bildet, der aus dem Oſſa, Pelion, Oeta und Othrys beſteht, und ſich durch die Inſel Negropont er⸗ ſtreckt. Der Berg Delphis iſt der hoͤchſte Punkt dieſer Kette. Gegen Abend liegen die gebirgigen Landſchaften Epirus, Aetolia und Acharna⸗ nia, die denjenigen Theil von Griechenland bilden, den man gewoͤhnlich Albanien nennt. Die hoͤch⸗ ſten Gebirge in Morea ſind die C ylleniſche Bergkette, unweit der weſtlichen Kuͤſte, und der Taygetus an der Suͤdſpitze.

Weitgedehnte Ebenen, in anſehnlicher Hoͤhe uͤber der Meerflaͤche, ſind von Bergketten umſchloſſen. Unter dieſen haben Theſſalien, Boͤotia und Arkadia nocch ihre alte Eigenheit. Die Fluͤſſe, welche dieſe Ebenen waͤſſern, ſind nicht viel mehr als Bergſtroͤme; ausgenommen der Peneus oder Salimpria, deſſen zahlreiche Arme Theſſalien durchſchneiden, ehe ſie ſich durch das beruͤhmte Thal Tempe in den Meerbuſen von Salonichi er⸗