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Griechenland und die Griechen / nach dem Englischen bearbeitet von W. A. Lindau
Entstehung
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chenland auf der Suͤdweſtſeite, durch die Land⸗ enge von Korinth, die Halbinſel Morea, (der ehemalige Peloponneſus,) deren Flaͤchen⸗ raum ungefaͤhr um die Haͤlfte geringer iſt Die Inſeln des Archipelagus koͤnnen ziemlich eben ſo hoch, als Morea gerechnet werden. Das Ganze bildet daher einen Flaͤchenraum von etwa 10000 Quadratmeilen. Schwieriger iſt es, die Volksmenge zu beſtimmen; vergleicht man indeß die Angaben verſchiedener Schriftſteller, ſo kann man folgende Schaͤtzung annehmen: Die Halbinſel Griechenland 2,000,000 Morea und Negropont 1,000,000 Die Inſeln des Archipelagus 1,000,000 Von dieſer Inwohnerzahl von 4 Millionen, be⸗ ſtehen wenigſtens drei Viertheile aus Griechen; die uͤbrigen ſind Tuͤrken, Muhamedaner, Albanier, Juden und vermiſchte Abkoͤmmlinge von Roͤmern, Venedigern, Neapolitanern und andern Europaͤern, die man gewoͤhnlich Franken nennt. Der Englaͤn⸗ der Carlyle rechnet das Verhaͤltniß der Griechen in Europa zu den Tuͤrken wie 3 bis 4 zu 1, und ſchaͤtzte jene zu vierthalb Millionen. Wie groß die Zahl der, in den innern Landſchaften des tuͤrkiſchen Reiches, in Klein⸗Aſien, in Rußland und Teutſch⸗ land zerſtreuten griechiſchen Familien ſei, laͤßt ſich