193 toͤblich haſſe und mit pollem Rechte. Nun tren⸗ nen wir uns; man wird uns unterbrechen. Auf den Duͤnen bei Wolfsfels— um Sonnen⸗ aufgang— und nur mit Degen.
Genug! ſprach Edgar. Ich werde nicht fehlen.
Sie ſchieden. Der Oberſt ging zu ſeinen Verwandten zuruͤck, und Edgar hohlte ſein Pferd, das er hinter der Kirche angebunden hatte. Gegen Abend verließ der Oberſt unter einem Vorwande das Schloß und ritt nach Wolfshaven, wo er im Wirthshauſe blieb, um fruͤh am naͤchſten Morgen bereit zu ſein.
Man weiß nicht, wo Sdgar die uͤbrigen Stunden des ungluͤcklichen Tages zugebracht hat. Spaͤt in der Nacht kam er in Wolfs⸗ fels an, und weckte den alten Caleb, der ihn nicht mehr erwartete. Dunkle Geruͤchte von dem ungluͤcklichen Tode Lutiens und der ge⸗ heimnißvollen Urſache deſſelben waren ſchon zu dem treuen Diener gedrungen, der vor den
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