Teil eines Werkes 
3. Theil (1820) The bride of Lammermoor
Entstehung
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356 hauen war, bildete die Einſiedelei, wo in der Vorzeit ein Heiliger Buße gethan haben moch⸗ te. In ſpaͤtern Zeiten hatte die reiche Abtei Coldingham hier eine Kapelle geſtiftet, wovon keine Spur mehr zu ſehen war, wiewohl der umliegende Kirchhof noͤch immer zu Beerdi⸗ gungen gebraucht wurde. Einzelne Eibiſch⸗ baͤume ſtanden zerſtreut zwiſchen den Graͤbern alter Krieger und Edeln, deren Namen ver⸗ geſſen und deren Denkſteine zerſtoͤrt waren. Die Wohnung des Todtengraͤbers war eine einſame Huͤtte an der verfallenen Mauer des Kirch⸗ hofs, aber das niedrige Dach, das faſt bis auf die Erde reichte, war ſo dicht mit Gras und Haus⸗ lauch bedeckt, daß ſie einem bewachſenen Grabe glich. Der Mann war abweſend auf einer Hoch⸗ zeit, denn er machte ſowohl den Fiedler als den Todtengraͤber der Umgegend. Edgar ließ die Nachricht zuruͤck, er werde am naͤchſten Mor⸗ gen wieder kommen, und als er in's Wirths⸗ haus zuruͤckkehrte, fand er einen Neitknecht des Marquis, der ihm melden ließ, daß er

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