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unter der Birke war leer, ſo freundlich der Tag war und ſo hoch die Sonne noch ſtand. Als er ſich der Huͤtte naͤherte, hoͤrte er eine weibliche Stimme ſeufzen und klagen. Keine Antwort, als er anpochte. Nach einer Pauſe oͤffnete er die Klinke. Er trat in ein Trau⸗ erhaus. Auf ihrem elenden Lager ſah er den Leichnam der treuen Dienerinn ſeines Hauſes/ die in der vaͤterlichen Huͤtte hatte ſterben wol⸗ len. Kaum war das Leben entflohen, und das kleine Baͤrbchen, die Waͤrterinn der Alten, rang weinend die Haͤnde uͤber dem Leichnam, und ſchluchzte, von kindiſcher Furcht und Kum⸗ mer bewegt.
Nur mit Muͤhe konnte Edgar die Kleine beruhigen, die ſeine unerwartete Erſcheinung eher erſchreckt als getroͤſtet hatte. Als es ihm gelungen war, aͤußerte ſie, er ſei zu ſpaͤt ge⸗ kommen. Auf ſeine Frage, was ſie damit ſa⸗ gen wolle, erfuhr er, die Verſtorbene habe, als ſie die Annaͤherung des Todes gefüͤhlt,
einen Landmann in's Schloß geſchickt, um den


