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Sporne des Neiters getrieben, nicht weiter ge⸗
hen, als waͤr' es vor einem furchtbaren Ge⸗
genſtande erſchrocken. Edgar blickte nach dem Born, und ſah eine weibliche Geſtalt, in ei⸗ nen weißen, oder graulichen Mantel gehuͤllt, gerade auf der Stelle, wo Luzie geſeſſen hatte, als ſie dem ungluͤcklichen Liebesgeſtaͤndniſſe zu⸗ hoͤrte. Sein erſter Gedanke war, das Fraͤulein habe vermuthet, welchen Weg er nehmen wuͤr⸗ de, und dieſe einſame Stelle geſucht, um bei einer letzten Zuſammenkunft den Schmerz des Abſchieds mit ihm zu theilen. In dieſer Ver⸗ muthung ſprang er vom Pferde, band es an einem Baum, und ſchnell zum Borne eilend. ſprach er leiſe:„Luzie!“
Die Geſtalt wendete ſich um, als er die⸗ ſen Ausruf that, und der verwunderte Edgar ſah nicht Luziens Geſicht, ſondern die Zuͤge der blinden Alix. Ihr ſonderbarer Anzug, eher einem Leichengewande, als der Kleidung eines Lebenden aͤhnlich, ihre Geſtalt groͤßer als gewoͤhnlich, wie es ihm vorkam, und beſonders


