Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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bedeckt hatte, einer roſigen Glut gewichen war, und er fuͤhlte mit Verlegenheit, wie eine ſtillſchweigend verwandte Regung auch ſei⸗ ne Wangen faͤrbte. Der Unbekannte, der ſeine Aufmerkſamkeit unter der Beſorgniß fuͤr die Sicherheit ſeiner Tochter zu verſchleiern ſuchte, fuhr fort, Edgar's Zuͤge zu beobachten, als ſie den Schloßhuͤgel hinan ritten. Sie waren nun am Eingange der alten Burg. Edgar wurde von Regungen verſchiedener Art beſtuͤrmt. Als er in den verͤdeten Burghof voran ritt, und ſeinen Diener herbei rief, hatte ſeine Stimme einen ernſten, ja faſt wilden Ton, der zu der Hoͤflichkeit, womit man geehrte Gaß⸗ empfaͤngt, wenig paßte.

Caleb kam, und weder die Blaͤſſe der ſchoͤ⸗ nen Fremden bei der Annaͤherung des Gewit⸗ ters, noch irgend eines andern Bedraͤngten, ließ ſich mit der Leichenfarbe vergleichen, wel⸗ che die duͤrren Wangen des untroͤſtlichen Al⸗ ten uͤberzog/ als er ſo viele neue Gaͤſte kurz vor der Mittagieit erblickte.„Iſt er toll,