Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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geſtellt worden war, ſondern ſogar einige Au⸗ genblicke voͤllig ſtumm blieb.

Die Wolke, die ſchon lange uͤber der Anhoͤhe von Wolfsfels geſchwebt hatte, ver⸗ breitete ſich immer finſterer und dichter uͤber Land und Sce, die entfernten Gegenſtaͤnde verhuͤllend, die naͤhern verdunkelnd. In die⸗ ſem Augenblicke verkuͤndigten ein paar ent⸗ fernte Donnerſchlaͤge das Gewitter, womit ſie beladen war, und zuckende Blitze, die ſchnell nach einander durch den Himmel fuh⸗ ren, zeigten in der Ferne die grauen Thuͤrme von Wolfsfels, und naͤher die rollenden Wo⸗ gen des Meeres, das ploͤtzlich von rothem blendenden Lichte ergluͤhte.

Das Pferd der ſchoͤnen Jaͤgerinn ſchien ſcheu zu werden, und unmoͤglich konnte Ed⸗ gar, ohne alle Nuͤckſichten zu vergeſſen, ſie der Sorge ihres bejahrten Vaters oder ihrer Dienſtboten ſo ploͤtzlich uͤberlaſſen. Er war, oder hielt ſich durch die Pflichten der Hoͤflich⸗ keit gebunden, den Zuͤgel ihres Pferdes zu