Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

*

—

—

41¹ Wollt Ihr uns ein Stuͤck Wildbret hohlen, Norman? ſprach Aſhton zu dem gruͤßenden Weidmanne. 3

Ja, das will ich, edler Herr. Habt Ihr Luſt, die Jagd zu ſehn?

O nicht doch! erwiederte Aſhton, als er ſeine Tochter angeblickt hatte, die bei dem Ge⸗ danken, ein Reh fallen zu ſehen, erblaßt war⸗ obgleich ſie wahrſcheinlich, wenn ihr Vater dem Jaͤger zu folgen geneigt geweſen waͤre, ihren Widerwillen kaum wuͤrde verrathen haben.

Der Jaͤger zuckte die Achſeln. Es macht wohl nicht Luſt und Muth, ſprach er, wenn kein Herr kommt, der Jagd zuzuſehen. Der Herr Oberſt wird wohl bald heim kommen, ſonſt kann ich nur meine Bude zuſchließen. Den Junker Heinrich verderben ſie mit dem lateiniſchen dummen Zeng, aber ſein Wille iſt gut, er waͤre gern vom Morgen bis Abend im Walde. Schade darum, ſie werden keinen Mann aus ihm machen! Ich habe mir ſa⸗ gen laſſen, es war nicht ſo, als Lord Ravens⸗