Teil eines Werkes 
1. Theil (1820)
Entstehung
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23 als die Weinduͤnſte in den Koͤpfen der Zecher, die ihn umgaben.—

Die letzte Flaſche war nun geleert, und ſie nahmen Abſchied, noch einmal Betheurungen wiederholend, die morgen vergeſſen ſein ſollten, wenn man es nicht etwa fuͤr die eigene Si⸗ cherheit nothwendig hielt, einen feierlichen Wi⸗ derruf zu machen.

Edgar empfing ihr Lebewohl mit einer Ver⸗ achtung, die er kaum verbergen konnte, und als ſeine Wohnung endlich von den ſchwaͤr⸗ menden Gaͤſten leer war, ging er in die oͤde Halle zuruͤck, die nach dem Geraͤuſche, das ſie vor wenigen Augenblicken erfuͤllt hatte, ihm jetzt noch einmal ſo einſam vorkam. Aber der oͤde Naum ward durch Gebilde bevoͤlkert, welche des Juͤnglings entflammte„Seele beſchwor— die verdunkelte Ehre und der verfallene Reichthum ſeines Geſchlechtes; die Zerſtoͤrung ſeiner eigenen

Hoffnungen, und die ſtolze Siegesfreude jenes

Hauſes, das ſie zerſtoͤrt hatte. Fuͤr eine Seele, die von Natur ſinſter geſtimmt war, gab's hier