Teil eines Werkes 
3. Theil (1833)
Entstehung
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Puttfarken, dachte einen ſchwarzbehaͤngten Tiſch mit Todtenkoͤpfen zu erblicken und berechnete im Voraus, ob ſie auch ſtark genug waͤren, das Ge⸗ richt aufzuheben. Wieſel, ſein Adjutant und Be⸗ lagerungscommandant, der das Wurfgeſchuͤtz mit eigener Fauſt dirigirt hatte, hoffte eine Geſchichte fuͤr die Weinſtube, oder eine Brochuͤre fuͤr ſeinen Verlag, mindeſtens ſo intereſſant wie Hauſer, zu erwiſchen. Die andern Maͤnner hatten unbe⸗ ſtimmte Gefuͤhle und Jacobe, als Repraͤſentantin des zartern Geſchlechts, hoffte Lieschen mit dem Liebhaber zu uͤberraſchen. Aber welch ein Anblick ſtellte ſich ihnen dar.

Erſtarrt blieben Alle ſtehen.

Auf einem großen Kohlenbecken brannte eine duͤſterrothe Gluth, im Ofen praſſelte ein luſtiges Feuer, ein kraͤftiger, wohlthuender Dampf erfuͤllte das Gemach, deſſen Fenſter geoͤffnet waren, in deſſen Mitte ein junger Menſch in weißer Jacke und Muͤtze ſtand, ein großes Meſſer hoch empor⸗ gehoben, um jeden gewaltſamen Angriff kraͤftig zuruͤckzuweiſen.

VDor den Truͤmmern einer Schuͤſſel, deren Inhalt am Boden rauchte, lag, die Schuͤrze