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das Kamin ſtand; bei ihm befand ſich blos ein Offizier in Stabsuniform, der emſig an einem Tiſche ſchrieb.
„Sie ſind Kapitän Burke vom dten Huſarenregiment, nicht wahr?“ ſagte der Marſchall, langſam von einem Papierſtreifen leſend, den er um den Finger gewickelt hatte.
„Ja, mein Herr.“
„Ein Irländer von Geburt,“ fuhr der Marſchall fort —„im Auguſt 1801 in die polytechniſche Schule einge⸗ treten. Iſt das richtig?“ Ich verbeugte mich.„Nachher beſchuldigt, an der Verſchwörung von Georges und Pi⸗ chegru betheiligt zu ſein,“ begann er wieder und blickte dabei flüchtig vom Papiere auf, mich ſcharf firirend.
„Mit Unrecht, Herr Marſchall,“ war meine kurze Entgegnung.
„Sie wurden frei geſprochen— das genügt: ein
Verweis wegen Unbeſonnenheit und ein leichter Arreſt war
Alles. Seit der Zeit haben Sie ſich, wie Ihr Befehls⸗ haber meldet, eifrig und brav betragen.“
Er hielt inne und ſchien zu erwarten, daß ich etwas ſage; da mich dieſes ein ſehr ſonderbarer Anfang zur Or⸗
densverleihung dünkte, ſo ſchwieg ich ſtille.
„Als Sie mit den Eliten in Paris waren, haben Sie die Herzogin von Montſerrat und ihre Soireen be⸗
ſucht.“
gen hier zugebracht habe.“
„Speisten gelegentlich in der Moiſſon d'Or,“ fuhr der Marſchall fort, ohne meine Erwiederung zu beachten. „Gut, da ich nun glaube, Sie überzeugt zu haben, daß vor Seiner Majeſtät Regierung keine Geheimniſſe beſtehen, werden Sie mir vielleicht ſagen, in welchen Verbindungen ſie mit dem Chevalier Duchesne ſtehen 2
Schon ſeit einigen Minuten dachte ich an dieſen Menſchen und beantwortete die Frage mit wenigen Worten,
„Ein einziges Mal war ich im Hauſe der Herzogin; mein Beſuch dauerte kaum ſo lange, als ich dieſen Mor⸗


