Teil eines Werkes 
4., Tom Burke : ein Roman aus der napoleon'schen Zeit : 10.-12. Bändchen (1845)
Entstehung
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zu einem ununterbrochenen Getöſe an, durch welches man Waffengeklirr und den zitternden Trott marſchirender Ko⸗ lonnen hören konnte. Aufregende Echos waren dieſe den bevorſtehenden Kampf verkündenden Töne, o! wie ſtärkten ſie mein Herz und machten es vom Soldatenmuthe po⸗ chen! Wie ich den Hügel hinabſtieg, wurde der Lärm im⸗ mer ſchwächer, bis ich mich in einer engen Schlucht befand, ſtill und ſchweigend wie das Grab. Der Uebergang war ſo ploͤtzlich und unerwartet, daß ich mich einen Augenblick verlaſſen und unbehaglich fühlte, und ich fürchtete zu weit vorgedrungen zu ſein. Konnte ich über unſere Linie hinaus ſein? Der Offizier ſprach doch von den Voltigeurs in der Fronte. Die Feuer hatte ich ſelber geſehen, es war alſo nicht zu bezweifeln. Ich verdoppelte meine Schritte und erreichte in weniger als einer halben Stunde eine of⸗ fene Gegend. Wenige hundert Schritte vor mir brannten die Wachtfeuer; auch hörte ich in verſchiedenen Richtungen viele im Chor ſingenden Stimmen. Das Ganze machte einen ſonderbaren Eindruck, die Töne kamen von verſchie⸗ denen Gegenden zugleich her und da Alle das nämliche Lied ſangen, erſchallte der Schlußchor laut durch das Thal. Mit den Füßen den Takt angebend, ſchritten ſie nach der Melodie und ſtellten ſich in Reihen, als ob die Regiments⸗ muſik ſpielte. Ich hatte oft gehört, daß dieß der Volti⸗ geure Brauch ſei, es aber noch nie zuvor geſehen. Das Lied war in jener Vorſtadt von Paris wohlbekannt, aus welcher die wildeſten und verwegenſten Soldaten kamen, und die ſie alle in dieſen ungekünſtelten Verſen feierten.

Vorwärts, Picardie, Champagne,

Vorwärts auf der Siegesbahn!

Anjou, Maine und dann Bretagne!

Ein Hurrah dem Faubourg St. Antoine!

1.

Was gibt es luſtigeres als Jäger zu ſein! 1 Voran iſt er immer im Feld,