Teil eines Werkes 
9. bis 13. Bändchen (1846)
Entstehung
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theilweiſe Erklärung genügen konnte um mich in ihre Achtung wieder einzuſetzen: und doch wo ſollte ich Ge⸗ legenheit zu etwas Anderem finden? In qualvoller Un⸗ entſchloſſenheit ſaß ich, den Kopf auf beide Hände gelehnt, da, als ich Fußtritte nahen hörte: ich blickte auf und ſah meinen guten Freund Sparks, von dem ich ſo lange getrennt geweſen. Jeder andere Rathgeber würde mir in dieſem Augenblick ebenſo willkommen geweſen ſeyn, denn der arme Menſch verſtand nur wenig von der Welt und noch weniger von Offiziersgebrauch. Gleichwohl über⸗ zeugte mich der erſte Blick daß wenigſtens ſein Herz treu ge⸗ blieben war, und mit inniger Freude ſchüttelte ich ihm ſeine ausgeſtreckte Rechte. Mit wenigen Worten meldete er mir, Merivale habe ihn heimlich beauftragt herüber zu kommen, um mich aufzuſuchen; das ganze 14te ſey zwar feſt überzeugt, daß ich durchaus keinen Tadel verdiene, allein es ſeyen ſo beſchimpfende Gerüchte, ſo parteiiſche Entſtellungen in Umlauf geſetzt worden, daß nur meine Rückkehr in's Hauptquartier die Sache in's Reine brin⸗ gen könne und ich daher nichts Eiligeres zu thun habe, als mich mit Trevyllian, von dem alle die Verleum⸗ dungen herrühren, zu ſchlagen.

„Dies,“ fügte Sparks hinzu,„bleibt natürlich unter uns, denn da Merivale unſer Oberſt iſt“—

„Das verſteht ſich,“ antwortete ich;„er kann einen ſolchen Schritt nicht unterſtützen und noch viel weniger anrathen. Laſſen Sie uns ſogleich aufbrechen.“

„Ja, aber zuvor müſſen Sie Ihren Bericht abſtat⸗ ten. Gordon erwartet Sie um elf, wie er mir geſtern Nacht ſagte.“

„Ich kann nicht helfen: ich mag nicht warten; mein Entſchluß iſt gefaßt. Meine ganze Laufbahn gilt mir Nichts gegen dieſe ſchändliche Verleumdung. Wenn ich mich auch ruinire, ſo will ich wenigſtens Rache haben.“

„Beruhigen Sie ſich, O'Malley; Sie find jetzt in

unſern Händen und müſſen ſich leiten laſſen. Sie müſ⸗

ſen warten und Gordon ſprechen; in einer halben Stunde