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Siebenundzwanzigſtes Kapitel. Das Abendeſſen. Power und ich ſpeisten allein im Hotel zu Mittag und ſchwatzten dann hernach über meine Dalrymple'ſchen
Abenteuer bis gegen neun Uhr. „„Charley,“ ſagte er endlich,„ich ſehe Ihr Auge
ſchweift ſehr häufig nach dem Uhrzeiger: noch ein Glas,
dann will ich Sie fortlaſſen. Was ſoll es ſeyn?
„Was Sie am liebſten wollen,“ antwortete ich, denn drei Flaſchen ſtarken Clarets hatten bereits einen gewal⸗ tigen Eindruck auf mich gemacht.
„Nun denn, Champagner zum Abſchied. In kriti⸗ ſchen Augenblicken geht nichts über mouſſirenden Wein. Jedes Bläschen, das funkelnd zur Oberfläche emporſteigt, bringt irgend einen glänzenden Gedanken mit, oder lockt eine leuchtende Idee hervor, die in proſaiſcherem Ge⸗ tränke erſtickt wäre. Dies auf das Wohl des Mädchens, das Sie lieben, wer ſie immer auch ſeyn mag!“
„Auf ihre ſtrahlenden Augen!“ rief ich und ſtürzte einen ſchäumenden Becher, der beinahe die halbe Flaſche enthielt, hinab, während mein Freund Power ſich in eine unbeſtimmte Anzahl von Gentlemen verwandelte, die in einer Art Glasmagazin voll von Flaſchen ſtanden.
„Ich hoffe, Sie fühlen ſich ſtark genug für Ihr Ge⸗ ſchäft,“ ſagte mein Freund, indem er mich mit der Kerze genau beleuchtete.
„O, ich bin feuerfeſt,“ murmelte ich, während eines meiner Augen ſich unwillkürlich ſchloß.
„Sie wollen ſich alſo nicht drankriegen laſſen?⸗
„ Verlaſſen Sie ſich auf mich, alter Knabe,“ antwor⸗ tete ich und gab mir Mühe pfiffig auszuſehen.
„Ich hoffe es wenigſtens, und nun vorwärts marſch! Ich will hier auf Sie warten und dann wollen wir zu⸗ ſammen an Bord gehen, denn der alte Bloater, der


