Teil eines Werkes 
1. bis 4. Bändchen (1846)
Entstehung
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zu Muthe ſein mag, wenn er den Lauf irgend eines Wurfgeſchoſſes, den Gang einer congrev'ſchen Rakete beobachtet und ſogleich berechnen kann, daß ſie über die belagerte Feſtung hinwegfliegen wird, ohne die Wälle zu berühren, oder den Einwohnern Schaden zuzufügen, ſo ſah auch ſie mit nicht geringer Ungeduld all dieſe Vorbereitungen zum Sturme mit an und wunderte ſich, warum man die Breſche immer noch nicht für praktikabel halten wolle. Hiezu kam noch eine andere Verlegenheit welche von den Mädchen war es? Er brachte allerdings jeden Morgen drei Stunden bei Fanny zu, aber dann wich er wieder den ganzen Abend nicht von Matildes Seite. Er hatte der einen ſein Miniaturbild geſchenkt, der andern Schweſter hatte er ein Medaillon mit einer Locke verehrt. Der Major meint geſehen zu haben, wie er im Garten ſeinen Arm um Matildes Leib ſchlang; die Magd ſchwört darauf, er habe in der Speiſekammer Fanny geküßt. Matilde lächelt, wenn wir ſeinen Na⸗ men mit dem ihrer Schweſter zugleich nennen; Fanny

lacht laut auf und ſagt: die arme Matilde, er hat nie

im Traum an ſie gedacht. Die Sache wird unange⸗

nehm; der Major muß ihn um ſeine Abſichten befragen:

jedenfalls iſt es die eine oder die andere; aber dann

haben wir doch ein Recht zu wiſſen welche. Dies der

ſummariſche Inhalt von Mrs. Dalrymples Betrach⸗

tungen, welche ſie mit ihrem gewöhnlichen Takt und

Scharfblick über dieſen hochwichtigen Punkt anſtellte.

So ſtanden die Dinge, als endlich Power in Cork anlangte, um das Kommando über unſere Abtheilung zu übernehmen und die letzten Vorbereitungen zu unſerer Abfahrt zu treffen. Ich hatte wie gewöhnlich den Abend beim Major zugebracht, und als ich in mein Quartier zurückkam, fand ich den lieben Freund am Feuer ſitzend, ſeine Cigarre rauchend und ſich an einem Gläschen Grog erlabend.

Endlich, ſagte er, als ich eintrat,endlich! zum Henker, wo ſtecken Sie ſo lang? Schon zwei Uhr