Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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er hinab zum Thorhüter, ſezte ſich da und ſchoß den Unterſheriff der in ſeiner Tar⸗Kann da war. Er tödtete ihn zwar nicht, zerſchoß ihm bloß den Schenkel, es war aber ſchlimm genug, er mußte nach Frankreich hinüber bis die Sache ſich gelegt hatte. War es nun ſein Kummer, oder das Kli⸗ ma, oder die ſchwachen Weine, oder vielleicht die drei Urſachen zuſammen, er erkrankte und ſtarb vier und achtzig Jahre alt, der einzige unſerer Familie, der früher verſchied, mit Ausnahme ſol⸗ cher die erſchoſſen oder ſonſt getödtet wurden. Auf dem Sterbebette ließ er meinen Vater von der Schule zu ſich rufen und nahm dem das eid⸗ liche Verſprechen ab, Rechtsgelehrter zu werden. Moriz wird ein Dorn in Ihrem Fleiſche wer⸗ den, ſagte er,merke Dir, mein Junge, ich hin⸗ terlaſſe Dir einen Kanzlei⸗Prozeß, der faſt acht Familien und die Herzen zweier Kanzler gebro⸗ chen den führe Du fort verkaufe jeden Stock vom Gute verſeze alle Bettler der Ba⸗ ronie auf dem Beſiz, bettle, borge und beſtiehl ſie, pflüg allen Grasanger um, und noch einen beſſern Anſchlag ſag ich Dir da wurde der fromme alte Herr von einem Huſtenanfall unter⸗ brochen, der ſein Leben endete. Mein Vater handelte pflichtmäßig; ſobald er zu der Schranke berufen wurde, widmete er alle ſeine Muße die⸗