Teil eines Werkes 
1. Band (1844)
Entstehung
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der Londoner Geſellſchaft zugebracht, und mein neunzehntes Jahr vollendet, als mein Vater, um meiner Londoner Lebensweiſe ein Ende zu ma⸗ chen, meine Anſtellung beim Stabe des da⸗ maligen Vicekönigs von Irland bewirkte, ſehr zum Bedauern meiner Mutter, welche vielleicht nur aus Eitelkeit mich im Königlichen Haushalte angeſtellt wünſchte.

Meine Ueberfahrt nach Irland machte mich dreißig Stunden ſeekrank, es war gegen Abend, als man mir ſagte wir wären in der Bay von Dublin. Ich raffte mich von meinem Lager auf, um den ſchönen Anblick zu genießen, aber der Abend dunkelte und der Regen goß herab; die See ging hoch, ſpülte häufig über das kleine Fahrzeug. Sturm und Unwetter trieben mich

bald wieder in die Kajüte, wo die Reiſenden in

lebhafter Bewegung ihre mitgenommenen Speiſe⸗ körbe öfneten, um das Uebriggebliebene nach einer kurzen Fahrt nun zu verſchwelgen, niemand ſchien zu krank oder ſchwach, um an dieſem Feſte nicht theil zu nehmen. Unglaublich war die Menge von Flaſchen Porter und Materialien, d. h. Branntwein und Waſſer, die gefordert und ver⸗ braucht wurden.

Endlich waren wir dem Lande nahe und au⸗

genblicklich ſtürzte eine Schaar Eingeborner krei⸗ *