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ein rother Häring und eine Pinte Bier Ihnen eine Ge⸗ ſellſchaft verſchaffen, der die ſeinige nicht das Waſſer bietet. Sehen Sie, Miſter—“
„P— P— Purvis,“ ſchrie der Andere.
„Miſter Purvis,— wenn Sie ſo heißen,— ſehen Sie, ich prahle jetzt nicht, denn der Zuſtand, in dem wir uns befinden, läßt kein Prahlen zu; aber ich wollte nur ſagen, daß es ein mächtig dummes Volk um die Engländer iſt. Sie haben ihre Londoner Witze, und es liegen dieſelben, gleich dem Londoner Porter, Einem ziemlich ſchwer im Magen; auch ſind ſie bitter. Und dann haben die Londoner noch ein Paar Schauſpieler, die ſie vor Lachen berſten machen,— und doch bringen dieſe Schauſpieler jeden Tag im Jahre daſſelbe komiſche Zeug vor. Sie gewöhnen ſich daran, wie an den Rauch, und das Geräuſch, und das Themſe⸗Waſſer; und Nichts könnte ſie von dem Glauben abbringen, daß ſie angenehm, und geſellig, und witzig ſeien,— weil ſie nun einmal reich
ſind. Und ich will nicht von dieſer Stelle kommen, wenn
Sie nicht unter einem trockenen Bogen der Waſſerleitung von Stoney Batter mehr Lebensweisheit, drolligere Ge⸗ ſchichten, und beſſere Scherze finden, als in ganz Weſt⸗ minſter Hall. Sehen Sie einmal das ſchallende Gelächter in den Gerichtsſälen an; ſchauen Sie einmal das laute Gelächter im Hauſe der Gemeinen an! O Gott, o Gott, es macht mich ganz traurig, wenn ich nur daran denke. Von dem Parlamente mag ich nicht reden, denn das iſt fort; aber gehen Sie einmal in Dublin, oder während der Schwurgerichtsſitzungen in einen iriſchen Gerichtsſaal,
— es mag verhandelt werden, was da will,— ein Mord, wenn Sie wollen,— und ſehen Sie, wie luſtig es da zugeht:— der Richter zieht die Jury auf, der
Advokat den Richter, und der Angeklagte alle Dreil! Da war der arme alte Norbury,— Gott habe ihn ſelig!— ich erinnere mich wohl noch, wie der vor lauter Lache die ſchwarze Mütze nicht aufſetzen konnte.“


