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„Wie? Kommen Sie in mein Comptoir, um mich zu inſultiren, Saar! Warum kommen Sie an einen Ort, wo Niemand Sie zu ſehen verlangt?“
„Wie, ſoll ich erſt auf eine Einladung von Ihnen warten, Abel? Soll ich erſt auf eine Karte mit dem Compli⸗ mente des alten Kraus warten?“ ſagte Dalton lachend. „Dieſer Ort iſt doch ſo gewiß ein öffentlicher Ort, wie der Fiſchmarkt, oder der Jahrmarkt, oder die Kapelle, oder irgend ein anderer Vergnügungsort! Nun, nun, bleiben Sie ruhig, alter Knabe! Ich ſage Ihnen, ich bringe Ihnen gute Nachrichten! Was halten Sie von dem da 7
Und während er ſo ſprach, zog er einen der Wechſel heraus, und reichte ihm denſe ben, uͤber den Tiſch hinüber; und dann, nachdem er, ſo zu ſagen, die Augen an dem veränderten Ausdrucke der jüdiſchen Geſichtszüge geweidet, bot er ihm einen zweiten, und einen dritten hin.
„Das find gute Papiere, Herr von Dalton; es gibt keine beſſere! Auch iſt der Cours zu Ihren Gunſten; wir geben,— laſſen Sie mich ſehen, zehn drei Achtel Con⸗ ventionsgeld.“
„Zum Teufel mit Ihren drei Achteln!“ rief Dalton. „Nie habe ich das alte Lied vergeſſen, das wir in der Shuhe ſangen:„Bruͤche bringen mich zur Verzweif⸗ ung.“
„Ah, immer drollig,— immer luſtig!“ gackerte Abel heraus.„Wie wollen Sie dieſe Gelder haben?
„In einem Sacke,— in einem guten, ſtarken, lelne⸗ nen Sacke!“
„Ja. gewiß, in einem Sacke; aber ich fragte Sie, wie Sie die Gelder zu haben wünſchten. Ich meine, in welcher Münze,— in welchem Geld.“
„Oh, das iſt es!“ rief Dalton.„Wohlan, geben Sie mir von Allem ein Wenig. Geben Sie mir Loufs⸗ dor zum Auszahlen, und Groſchen, damit ich auch für die Bettler Etwas habe. Auch Banknoten nehme ich gerne an; man fühlt ſo gar kein Bedauern, wenn man ſich des


