Teil eines Werkes 
Bändchen 4-7 (1851)
Entstehung
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Es iſt doch etwas Luſtiges um das Soldatenleben, ſagte ein junger Boͤhme, der⸗ obwohl bloß Cadet, ein Fürſt war, und ein ungeheures Vermögen beſaß.Cs fehlt ſonſt Nichts, als ein Krieg, um es zum allerbeſten Leben zu machen.

rEin⸗Krieg mit wem? riefen Mehrere auf ein⸗ mal.

Was ſchere ich mich darum? Mit wem, oder wo, iſt mir gleichgültig. Mit Preußen, wenn Ihr wollt, um wegen Schleſiens abzurechnen; mit Rußland, wenn es Euch lieber iſt, wegen der Donau⸗Provinzen, und wegen ſeiner ſerbiſchen Suprematie; mit Frank⸗ reich, denn dieſes iſt immer parat, mit oder ohne Grund; mit Italien, um unſere Grenze abzurunden, und dieſelbe bis zu den Apenninen vorzuſchieben; faſt würde ich ſagen, mit England, nur befürchte ich, da⸗ durch Dalton zu mißfallen.

Und wo würdeſt Du mit England anbinden 2 ſagte Frank lachend.

Ganz leicht durch unſern Geſandten bei der Pforte, oder an irgend einem fernen Platze, wo Ruß⸗ land ſein Nebenbuhler iſt.

Zum Henker mit Eurer Politik! fiel ein Ungar ein.Laſſet uns kämpfen, wenn die Zeit kommt; allein die Köpfe wollen wir uns darüber nicht zerbrechen. Lieber möchte ich, ſo oft man es haben will, meinen Kopf einem Säbelhiebe ausſetzen, als denſelben durch zu vieles Denken ermüden. Ich trinke Deine Geſund⸗ heit, Dalton mögeſt Du bald Huſaren⸗Rittmeiſter ſein, Junge; etwas Schöneres kannſt Du Dir nicht wünſchen!

Du ſollſt uns imSchwan ein luſtiges Souper geben, Dalton, wenn wir in Wien mit einander zu⸗ ſammenkommen, ſagte ein Anderer.

Und dann wollen wir mit dem beſten Tokayer, der aus Palfy's Weinbergen kommt, das Wohl Deiner Schweſtern trinken und ich will verdammt ſein, wenn nicht Beide hübſch ſind.