Teil eines Werkes 
Bändchen 1-3 (1850)
Entstehung
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Tuch tragen, ſo nehme ich mir die Freiheit, Sie hleran zu erinnern.

Wohl mag er nicht ganz loyal ſein; aber was thut es? ſagte Dalton, über deſſen gutmüthiges Geſicht eine Wolke des Mißvergnügens hinzog.

Es thut ſo viel, Herr, daß ſolche Worte nicht in meiner Gegenwart ausgeſprochen werden ſollten, ſagte Haggerſtone.

Pſt! ſagte Dalton mit einem langen Pfeifen. Iſt es ſo? Sehen Sie jetzt her. Hier wandte er ſich ganz um, ſo daß er dem Oberſten Geſicht gegen Geſicht gegenüber ſtand,Sehen Sie nun her; ich bin der ungeſchickteſte Menſch von der Welt, wenn es ſich darum handelt, einen Handel anzufangen; aber zeigen Sie mir nur, was der Geſellſchaft gefällt, ſo wird Peter Dalton Ihrer Liebhaberei gewiß nicht feindlich entgegen treten.

Darf ich wohl bemerken, ſagte Jekyl ſanft,daß Sie Beide ſich im Irrthum befinden, und ſo ſehr ich, in Anbetracht der kalten Jahreszeit, Ihre Wärme beneide, ſo heißt es denn doch, Wärmeſtoff umſonſt verſchwenden.

Ich war gar nicht warm, fiel Dalton ein, und brachte ſo durch das herzliche Gelächter, das auf dieſe bne Worte folgte, den albernen Streit glücklich zu

nde.

Nun, ſagte Haggerſtone,da wir Alle ſo ſehr Eines Sinnes ſind, ſo können wir nichts Beſſeres thun, als mit einander zu Mittag ſpeiſen, und ein Glas auf die Geſundheit des Koͤnigs leeren.

Ich ſpeiſe ſtets um zwei oder halb drei, ſagte Jekyl lächelnd;und zudem hat mein Arzt mir eine eng⸗ Diät vorgeſchrieben, und ich trinke daher auch nie

ein.

Gewiß liebt Niemand ein trauliches Zuſammenſitzen bei Tiſche mehr als ich, ſagte Dalton;aber ich bin