Teil eines Werkes 
1. bis 4. Theil (1845)
Entstehung
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jetzt ſiel es mir ein, wie unpaſſend es ſei, weiter zu ſuchen in einem Zuſtande, wo Tiſche, Stühle, Lichter und Leute ſämmtlich vor mir hertaumelten und ſchwank⸗ ten. Doch gelang es mir, meinen Weg von einem Zimmer in's andere fortzuſetzen, wobei ich mich manch⸗ mal dicht an den Wänden hinzog; einmal aber erinnere ich mich, daß ich die Diagonale meines Zimmers ſuchte und dabei eine Quadrille mit ſolch' ungeſchickter Eilfer⸗ tigkeit durchſchnitt, daß ich einen Corker Dandy und ſeine Tänzerin, die eben das en avant ausführten, über den Haufen rannte: aber obſchon ich fie in Folge meines heftigen Zuſammenſtoßes mit ihnen im Staube liegen ſah, ſetzte ich gleichwohl unverdroſſen meinen Weg fort. In der That hatte ich nur für einen ein⸗ zigen Verluſt einiges Gefühl, und fortwährend meinen Stock ſuchend, erreichte ich die Thüre des Saals. Nun muß man wiſſen, daß die Architektur des Corker Stadt⸗ hauſes blos einen einzigen Fehler hat, daß aber dieſer Fehler ein großer iſt und einen ſtarken Beweis liefert, wie wenig ſich engliſche Baukünſtler darauf verſtehen, Wohnungen für ein Volk aufzuführen, deſſen Geſchmack und Gewohnheiten ſie nur unvollkommen kennen man muß nämlich wiſſen, daß der Weg von der Saalthüre auf die Straße über eine ſteinerne Treppe von zwölf Stufen führt. Wie ich dieſe hinabkommen ſollte, das war jetzt die große Schwierigkeit. Wenn Falſtaff klagte, acht Ellen unebener Boden ſeien für ihn ſiebzig Mei⸗ len, ſofern er ſie zu Fuß machen müſſe, ſo erſchienen mit derſelben Wahrheit dieſe zwölf verhängnißvollen Stufen meinem champagnerumnebelten Gehirne als ein beinahe unüberwindliches Hinderniß.

Während ich noch grübelte und zögerte, löste ſich das Problem von ſelbſt; denn als ich auf den glän⸗ zenden Kies hinabſah, der von den ringsumher bren⸗

nenden Lampen ſtrahlend umleuchtet war, verlor ich 3

mein Gleichgewicht, überſtürzte mich und kam rollend unten an, wo ich auf eine breite Maſſe von weicher