Ein Wort der Einleitung.
„Eine Geſchichte! Gott ſteh Euch bei: ich habe keine zu erzählen, Sir.« 8
Es ſind jetzt viele,— man frage mich nicht
wie viele— Jahre, ſeit ich in der Kaſerne der
Leibwache zu Pferd die willkommene Nachricht er⸗
hielt, daß ich als Fähndrich bei Sr. Maj.**
ſchem Regiment zu Fuß eingetheilt ſei, und daß mein Name, welcher ſo lange Zeit mit dem An⸗ hängſel: ein ſchwieriger Caſus, auf der Liſte des Herzogs geſtanden hatte, endlich einmal in den monatlichen Anzeigen der Beförderungen und An⸗ ſtellungen prangen ſolle.
Seit dieſer Zeit iſt mein Leben unter all den Wechſelfällen des Krieges und Friedens dahinge⸗ floſſen. Das Lager und das Bivouae— die ſorgloſe Heiterkeit des Regimentstiſches— das lärmende Gewühl des aktiven Dienſtes— die verdrießliche Eintönigkeit des Garniſonslebens,— das Alles habe ich auf gleiche Weiſe mitgemacht


