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Ihm will ich ſie nicht vorenthalten— ſie, Die jedes Hauſes, jedes Glaubens Zierde Zu ſein erſchaffen und erzogen ward. Ich hoff', Ihr wißt von dieſem Euern Herrn, Und dem Geſchlechte deſſen mehr, als ich. Kloſterb. Das, guter Nathan, wohl nun ſchwer⸗ lich! Denn Ihr habt ja ſchon gehört, daß ich nur gar Zu kurze Zeit bei ihm geweſen. Nath. Wißt Ihr denn nicht wenigſtens, was für Geſchlechts Die Mutter war? War ſie nicht eine Stauffin? Kloſterb. Wohl möglich! Ja, mich dünkt. Nath. Hießt nicht ihr Bruder Conrad von Stauffen?— und war Tempelherr? Kloſter. Wenn mich's nicht triegt. Doch halt! Da fällt mir ein, Daß ich vom ſel'gen Herrn ein Büchelchen Noch hab'. Ich zog's ihm aus dem Buſen, als Wir ihn bei Askalon verſcharrten. Nath. Nun? Kloſterb. Es ſind Gebethe drin. Wir nen⸗ nens ein Brevier. Das, dacht' ich, kann ein Chriſtenmenſch Ja wohl noch brauchen. Ich nun freilich nicht. Ich kann nicht leſen. Nath. Thut nichts! Nur zur Sache. Kloſterb. In dieſem Büchelchen ſtehn vorn und hinten Wie ich mir ſagen laſſen, mit des Herrn


