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danken, ſich des Throns zu bemaͤchtigen, ihm aus⸗ zureden.— Dies ermuͤdete endlich ſeinen Be— ſchuͤtzer, und die Intriguen des hohen Adels, der es nicht verſchmerzen konnte, einen Barbier in ſeinen Reihen zu erblicken, fuͤhrten ſei⸗ nen Sturz herbey, in dem Augenblick, wo er eben in den Grafenſtand erhoben werden ſollte.— Er wurde nach Alfeite, einer koͤniglichen Beſitzung am Ufer des Tajo, verbannt, wo er, wie man behaupten will, die Schaͤtze Dom Miguels huͤtet, und den Befehl hat, im Fall ein Ungluͤck ſeinen Herrn betreffen ſollte„ſich ſofort mit ihnen einzu⸗ ſchiffen. 4
Zwey Tage in der Woche hat Dom Miguel zu Audienzen in ſeinem Pallaſte Bempoſta be⸗ ſtimmt; die Eine fuͤr die Herren, die Andre fuͤr die Damen.— Viele Hunderte erſchienen an ſolchen Tagen und mußten im langen Zuge erſt 3 große Saͤle durchgehen, ehe ſie an den Audienz⸗ Saal gelangten. Vor dem Throne mußten ſie nun niederknieen, die ihnen dargereichte Hand des Infanten kuͤſſen, und ihre Wuͤnſche vortragen, oder ſchriftlich einreichen.—
Mit einem gleichguͤltigen oder gnaͤdigen Kopf⸗


