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er ſich nicht entbloͤdete, fremdes Eigenthum anzu⸗ taſten.—
Je aͤlter Dom Miguel wurde, deſto heftiger
und boͤsartiger zeigte ſich ſein Charakter.— Die Jagd, Stiergefechte, Feuerwerke nahmen jetzt ſeine ganze Zeit in Anſpruch. Mit großer Geſchicklich⸗ keit verſtand er es, die wilden Pferde einzufangen, und that es hierin bald dem beſten Peöes zuvor. Dieſe Leute haben eine eigene Gewandtheit, Pfer⸗ de, Maulthiere und wilde Ochſen zu baͤndigen. Sie brauchen dazu einen wohl 50 Fuß langen Strick, der in der Landesſprache Laco genannt wird, mit einer Schlinge am obern Ende verſe⸗ hen und vorn am Sattel befeſtigt iſt. Dieſe Schlinge weiß nun der Peöe dem Thiere, auf das er es abgeſehen hat, geſchickt um die Hoͤrner, die Vorder⸗ oder Hinterfuͤße, auch wohl um den Hals zu werfen, und indem er ſchnell, nachdem dies geſchehen, ſein Pferd wendet, reißt er ent⸗ weder das gefangene Wild um, oder noͤthigt es ihm nachzufolgen.— Mit dieſen Peöes verlebte er nun die meiſte Zeit.—
Wenn die koͤnigliche Familie ſich in St. Cruz befand, lag der Prinz fortwaͤhrend der Jagd in
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