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Abentheuer und Verbrechen Dom Miguel's, Ursurpators von Portugal, während seines Aufenthaltes in Lissbon / nach französischen Quellen bearbeitet von M. Leonhardt
Entstehung
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ihn nichts anziehendes, er liebte nur das Niedre, Rohe und Gemeine. Weit davon entfernt, fuͤr die zarten Gefuͤhle der Kindheit empfaͤnglich zu ſeyn, welche dem ſanften Gemuͤth ſo wohl thun, welche ſo erhebend darauf wirken, erfreute er ſich nur an dem Umgang mit einem Unterſtallmeiſter, welcher zu ſeinen ausgelaſſenſten und gemeinſten Streichen laͤchelte, und ſie gut hieß, ſtatt ſie zu tadeln und ihnen vorzubeugen. Er lernte von demſelben reiten und uͤbte ſich in dieſer Kunſt ſehr, dennoch ſchuͤtzte ſie ihn nicht vor mehrmaligem Falle, wie die offiziellen Rapporte der Liſſaboner Hofzeitung von 1831 es beweiſen. Eine ſeiner lieb⸗ ſten Beſchaͤftigungen war das Dreſſiren junger Zie⸗ genboͤcke, die er ſich wie Zugpferde abrichtete. Wahrlich eine fuͤrſtliche Beſchaͤftigung. Wir duͤrfen hier einen Charakterzug Johanns VI. nicht unerwaͤhnt laſſen, der nothwendig angegeben wer⸗ den muß, um zu vervollſtaͤndigen, was wir fruͤher ſchon uͤber denſelben geſagt haben. Jener oben er⸗ waͤhnte Unterſtallmeiſter, der ſtete Begleiter Dom Miguels, dieſer eben ſo ruͤde, als dummſtolze Menſch, hatte ſich in die Gunſt des ſchwachen Koͤnigs feſt zu ſetzen gewußt. Seine dummdreiſte