Teil eines Werkes 
1. Theil (1833)
Entstehung
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und nun ſollte der Kampf beginnen; doch in dem Augenblick ſtuͤrzte faſt athem⸗ los ein Knecht herbei und bat den Jun⸗ ker, den Kampf noch ruhen zu laſſen, indem der Schloßvoigt Klaus, der fruͤh am Morgen von der Mauer geſtuͤrzt war, im Sterben laͤge, ihm noch ein wichtiges Geheimniß zu vertrauen habe. Die Nothwendigkeit erfordert erſt hier meine Gegenwart, entgegnete un⸗ willig der Junker, alsdann aber ſtehe ich zu Dienſten. Herr! ich bitte euch um alles was euch heilig iſt, verſchiebt dieſen Gnaden⸗ dienſt nicht lan, der alte Schloßvoigt iſt faſt wahnſinnig, er ſagt, er duͤrfe nicht

eher ſterben, bis er das Geheimniß in

eure Bruſt niedergelegt habe.

Nun wohlan, es ſey! Dem Ster⸗ benden darf ich den Dienſt nicht verſagen, doch ſobald ich ſeinen Wunſch vernommen⸗