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Die freundliche Roſa, welche außer manchen nuͤtzlichen Kenntniſſen, beſonders in
der italieniſchen und franzoͤſiſchen Sprache ſehr geuͤbt war, nahm ſich ſeiner an in den vielen muſſigen Stunden des Tages—— denn der Muͤller pflegte jeden Morgen eg uge⸗ hen, und erſt am Abend, und zwar in Ge⸗ ſellſchaft einiger Maͤnner, die aber wede Roſa noch Felix kennen lernten, wieder zu kommen— und ertheilte ihm in Allen was ſie einſt gelernt, den freundlichſten Un⸗ 8 terricht. Sie that dieß mit unermuͤdeter Geduld und ſchweſterlicher Liebe, und ſah ſo den ſchoͤnen Knaben unter ihrer Leitung zum liebenswuͤrdigen Juͤnglinge emporbluͤ⸗ hen.—
Drei Jahre waren vergangen, in wel⸗
chen Felix die gute Roſa, die er ſehr
ſchaͤtzte, mit ſeiner Wißbegierde gaͤnzlich er⸗ 4 ſchoͤpft hatte, und ſein Geiſt ſehnte ſich


