— 16—
ſtehenden Mahlmuͤhle an, in welcher ſich
Niemand als ein junges wackeres Frauen⸗ zimmer, Namens Roſa, befand, welche bei een Eintritt der beiden Kommenden einen feudigen Blick auf den Kleinen warf, dann aber ſogleich den ſchon gedeckten Tiſch mit eauſa beſetzte. Felix aß und trank, allein die Muͤdigkeit überwaͤltigte ihn bald, und
er ſchlief ſchon ein, ehe er ſich einmal ſatt
8 gegeſſen hatte. Ais er am andern Morgen erwachte, holte ihn Roſa mit vieler Freund⸗ lichkeit von der Schlafkammer in die Wohn⸗
ſtube, wo er den Muͤller hinter dem Tiſche, ei einem Fruͤhſtuͤck ſisend, erblickte; auch
ihm wurde ein gleiches gereicht, wobei der Muͤller ſagte: Wenn Du Dich gut haͤltſt⸗ Felir, ſo magſt Du nun hinfort hier blei⸗ ben, und nach Deiner Luſt leben, wie es
Dir gefaͤllt; doch gebiete ich Dir ſtrenge,
Dich um nichts von Allem, was Du hier ehſt und hoͤrſt, zu bekuͤmmern, 7 mi
——
——


