Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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der mich um die Größe aufgeopfert, er ſoll ſich ihrer nicht erfreuen! Fluch

O, nicht dieſe furchtbaren Worte! rief Kordel, indem ſie ſich zu Tereſa niederbeugte.Gott iſt gnä⸗ dig und mächtig; in ſeiner Hand iſt Leben und Tod, aber wenn Ihr von hinnen müßt, arme Frau, ſo tre⸗ tet nicht vor ſeinen Thron mit einem Fluch auf den Lippen!

Sie begann ihr halblaut das Vaterunſer vorzu⸗ ſagen.

Tereſa lag bereits in den Zuckungen des raſchen gewaltſamen Todes; als Kordel die fünfte Bitte ſprach, wiederholte ſie mit brechenden Blicken ſchwach, aber vollkommen verſtändlich:Wie wir vergeben unſern Schuldigern, und verſchied.

Der Vorfall hatte viele Neugierige herbeigelockt, die bei dem Anblick des finſtern Gaſtes, der ſo plötz⸗ lich in den Freudenſaal eingetreten war, in ſcheuer Entfernung ſtehen blieben. Es galt, die allgemeine Freude nicht zu ſtören: nur flüchtig durchlief die Kunde den Saal, daß eine Dame von plötzlichem Herzkrampf befallen worden und demſelben erlegen ſei. Eine an⸗ dere, eine heitere Botſchaftſchlug über der trüben zuſam⸗ men, wie helles Waſſer über einem dunklen, auf den Grund ſinkenden Körper. Der Reichsmarſchall

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