Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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mit ſcheuer Ehrfurcht um Michel drängte, der, von der unerwarteten Wendung der Sache verblüfft, den Pater mit unſichern Blicken betrachtete, aber ungewiß über die Dinge, die noch kommen ſollten, in ſeinem Schwei⸗ gen verharrte.

Ingrimmig, kaum ſeiner Sinne mächtig, ſtand Wallner daneben und nagte an ſeinen Fingern wie ein Raubthier an den Gitterſtäben der Falle, in der es ſich gefangen.

Der Pater wandte ſich wieder Michel zu.Gib Gott die Ehre, mein Sohn, rief er feierlich, indem er die Hand wie beſchwörend gegen ihn erhob,gib Zeugniß und ſage, vermagſt Du wirklich wieder zu ſprechen?

Der Maurer ſah ihn fragend an, er glaubte in ſeinen Augen zu leſen, daß er ein Ja erwartete; er war bereit, die Verſtellung, die ihm ſchon lange ſchwer und läſtig geworden, aufzugeben, aber es widerſtrebte ſei⸗ nem ehrlichen Gemüth, geradezu eine Lüge zu ſagen. Ja, Hochwürden, ſagte er mit unſicherer Stimme und doppelſinnig, wie die Frage geweſen war,ja⸗ ich kann reden!

Er kann reden! Er iſt nicht mehr ſtumm! rief das Volk und brach in lauten Jubel aus; Manche fielen auf die Kniee, Andere breiteten wie verzückt die Arme gen Him⸗