Teil eines Werkes 
2. Band (1874)
Entstehung
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ſeiner Arbeit inne, legte die Kelle weg und ſtieg ſo⸗ gar auf ein paar Steine hinauf, um ihm kopfſchüt⸗ telnd nachzuſehen, bis er im Thore verſchwunden war⸗ Die kleine Eingangsthür in der Mauer führte in ei⸗ nen von niedrigen Wirthſchaftsgebäuden umgebenen Hofraum, deſſen einſtiges Pflaſter hier und da von Graswuchs überwuchert war. Die über der Thür angebrachte Glocke gab einen ſcharfen, gellenden Ton von ſich und rief einen Mann in ſchmuziger Ar⸗ beitsſchürze herbei, deſſen mürriſches Ausſehen dem Eintretenden keinen beſonders freundlichen Gruß ver⸗ hieß. Schon ſchien er ſich in einer zu dieſem Ausſehen ſtimmenden Anrede Luft machen zu wollen; als er ſich jedoch den Ankömmling genauer beſehen, ſchlug ſein Benehmen plötzlich in das Gegentheil um. Mit unterwürfigen Bücklingen und verzerrt freundlichem Grüßen haſchte er nach der Hand, und als dieſe un⸗ willig zurückgezogen wurde, nach dem Rockzipfel deſ⸗ ſelben, um einen Kuß darauf zu drücken.

Gelobt ſei Jeſus Chriſtus, ſagte er in fröm⸗ melndem Tone,das iſt wohl der wackere junge Herr, den Seine Hochwürden Pater Menradus für heute Nachmittag angeſagt hat. Bitte tauſendmal um Ver⸗ zeihung, wenn ich Euer Gnaden vielleicht nicht ſo freundlich angeſchaut habe, wie ſich's gehört, aber