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wurde der Pater von einer Anzahl junger Leute an⸗ gerufen, welche in lebhaftem Geſpräche bei einander ſtanden, meiſt Söhne aus altadligen Geſchlechtern, Offiziere oder Kammerherren des Hofes, unter ihnen Graf Leoni, der Oberaufſeher der Falknerei, Graf Pioſasque de Non, der Cornet in der Hartſchier⸗Leib⸗ garde, deren Commandant ſein Vater war, Rittmeiſter Graf Coſta von Roſtani⸗Küraſſieren, die Freiherren von Truchſeß, Wenſchenſtein und Zwiebel und der Malteſercomthur Baron von Grollies.
„Ah vortrefflich, Sie kommen erwünſcht, hochwür⸗ diger Herr!“ rief Truchſeß.„Sie ſollen unſern Streit entſcheiden!“
„Wenn ich dazu geeignet bin, ſo ſehen Sie mich mit Vergnügen bereit“, erwiderte der Pater mit einem Lächeln, das dazu angethan war, alle Herzen einzu⸗ nehmen.„Ich kann mir aber nicht denken—“
„O, gewiß ſind Sie geeignet“, rief Truchſeß wie⸗ der.„Es iſt ja bekannt, daß Sie die halbe Welt durchreiſt haben.“
„Das eben nicht“, entgegnete der Jeſuit beſchei⸗ den.„Ich bin nur einige Jahre als Miſſionär in Amerika geweſen. Wenn Sie das für die halbe Welt gelten laſſen wollen—“
„Mort de diable“, rief Baron Zwiebel dazwiſchen—
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