Teil eines Werkes 
1. Band (1835)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

217

cher Unterhaltung. Er geſtand mir ſeine Reue uͤber den Schritt, den er ge⸗ than, wie wenig das unthaͤtige Leben ſei⸗ nem Geiſte genuͤge, ſo wie den Grund ſeiner Verzweiflung. Die Liebe zu der Schauſpielerin, Demoiſelle Beaumesnil, die ihn zu den tollſten Streichen getrieben hat, zu der er wie ein Spitzbube durchs Fenſter geklettert iſt, und die ihn mit ſeinen Heirathsantraͤgen dennoch ſtandhaft abge⸗ wieſen, hatte ihm den Verſtand verruͤckt. Um der Seltenheit des Falles wegen habe ich ihm verziehen, und Sie werden es auch. Ou Diable la vertu va-t-elle se nicher? Das Waſſer und die Ein⸗ ſamkeit hat ihn jedoch muͤrbe gemacht und ihm alle Liebesgedanken vertrieben. Er iſt ſo nuͤchtern, wie ein neugebornes Kind. Der Abbe hat ihn, da er das eigentliche Noviziat noch nicht einmal angetreten hatte, auf der Stelle entlaſſen, und ſo

wird er morgen nach Paris abreiſen. Von *