213 zehn Jahre gealtert hatte, ſchuͤttelte betruͤbt mit dem Kopfe. Die Truppenabtheilungen ſollten zum groͤß⸗ ten Theil uͤber Dreux nach Falaiſe marſchieren.
Bei Verneuil wurde von der Straße abge⸗
ſchwenkt, weil das Geruͤcht ging, daß in der Gegend von Seez ſich eine Partie Poͤbels zu⸗ ſammengerafft und bereits mehrere Magazine und Fabrikgebaͤude gepluͤndert habe. Die Trup⸗ pen mußten kurz vor Mortagne auf beinahe ungebahnten Wegen in ein ſchmales Thal drin⸗ gen, in welchem Bouthillier de Rance ſein Aſyl fuͤr die ſtrengſten aller Kloſterregeln ge⸗ ſtiftet hatte. Die rauhe Gegend, die Grabesſtille, die rings umher herrſchte, und nur das eintoͤnige Memento mori! zuruͤckrief, das ein junger Moͤnch hoͤren ließ, der an dem Kloſtergarten ſtand und den Blick nicht von den voruͤberziehenden Schaaren abwenden konnte, machte ſelbſt auf dieſe letztern einen ſolchen Eindruck, daß jeder Scherz in ihrem Munde erſtarb. Alle fuͤhlten ſich ergriffen und doch wie peinlich gedruͤckt


