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theilhaftig zu werden. Jede Bruſt hob ſich vor freudiger Erwartung. Der Abbe hielt noch im⸗ mer ſeine Nichte in den Armen, die ſich kaum zu erholen vermochte. Ihr erſtes Wort war: mein Kind! Der Abbé ſah ſie mit einem ſchmerz⸗ lichen Blicke an. Nein, nein, rief ſie, ſich er⸗ hebend, kein Verheimlichen mehr. Ich habe mein Kind wieder gefunden. Es will mich nicht erkennen, mein Oheim; o eilen Sie, fuͤhren Sie es an mein Herz. Jetzt erſt weiß ich, was Mutterliebe und Mutterſchmerz iſt. Sie ſind es mir ſchuldig, mein Oheim; ich habe mich Ih⸗ rem Ausſpruche unterworfen, aber mein Kind bedarf meiner.
— Dein Kind, Du Arme, antwortete der Abbé—
Die Nonne hing an ſeinen Lippen. Aber ehe er vollenden konnte, ſiel die Thuͤr, von einem Brecheiſen aufgeſchlagen, in das Zimmer und verletzte mehre der zunaͤchſt Stehenden. Beim Fackellichte, das ploͤtzlich die Daͤmmerung durch⸗ brach, ſah man mehre wilde Geſtalten heran⸗


