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freunde, dem ehemaligen Intendanten Herrn von Molleville, in ſeiner Sterbeſtunde beiſtand. Von da wollte ich ſeine Tochter und deren Gat⸗ ten nach Marſeilles begleiten, als wir gefangen wurden, ohne Recht und ohne Urſache.
— Er rebellirt gegen unſer Recht, ſchrie Mainville, der halb betrunken war.
— Es iſt ein Spion, rief Duprat.
Der Geiſtliche drehte nicht einmal den Kopf bei dieſer Entſchuldigung. Wenn noch Gefuͤhle fuͤr Menſchlichkeit in Ihren Herzen leben, ſo wuͤrde ich mich an Ihre Großmuth wenden, wenn ich Maͤnner von Ehre vor mir ſaͤhe, ich wuͤrde Sie fragen, ob dieſe graue Locken den Kopf eines ſo niedrigen Weſens, wie ein Spion iſt, decken koͤnnen. Ihren Verſtand aber frage ich, ob ich als Spion unklug genug geweſen waͤre, Ihnen ſo in die Haͤnde zu laufen.
— Was ſollen wir uns hier ſchimpfen laſſen, ſchrie Mainville; reißt ihm die Locken ſammt der Haut'runter, daß er ganz zum Kahlkopf
wird.


