Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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— Zu ihm! rief die Nonne. Er darf mir nichts mehr verſchweigen. Ich habe ſtill bis jetzt gelitten, aber jetzt, da ich das Gluͤck einer Mutter vor Augen geſehen habe, wuͤrde ich er⸗ liegen, wenn ich es mir nicht auf immer er⸗ kaͤmpfte. O entbehren iſtn nur leicht fuͤr den, der den Reichthum nie geſehen hat! Der Tod iſt ſuͤßer, als Verlaͤngerung dieſer Qual.

Sie warf noch einen Blick auf das bleiche Geſicht des Verſtorbenen, das noch den Aus⸗ druck des Lebens zu tragen ſchien, und wandte ſich ſchaudernd ab, um ſich auf den Weg zu ih⸗ rem Onkel zu machen, der in Carpentras wohnte. Der Marquis bot ihr den Arm und fuͤhrte ſie zu dem Wagen, der, da ſie ſeine Begleitung ausgeſchlagen hatte, mit ihr allein davon fuhr. Als der Marquis wieder oben ankam, fand er ſeinen Freund mit dem Kopfe auf dem Tiſche aufliegend. Er faßte ihn an, bekam aber keine Antwort. Die Wunde, die Aufregung hatte ihm ein Fieber zugezogen. Herr von Bievre ließ ihn zu Bette bringen, da es nicht rathſam ge⸗