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ner taͤglich die Truppen uͤberſchuͤtteten, ſchien machtlos an ihrer Gleichguͤltigkeit abzuprallen. Die Soldaten hatten ſtrengen Befehl, ſich ru⸗ hig zu verhalten, und ließen die Buͤrger nach Herzensluſt ſchimpfen. Dieſe, dadurch kecker ge⸗ macht, draͤngten ſich immer naͤher heran, und
ſangen den Soldaten die ſchmaͤhlichſten Lieder in das Geſicht. Der weite Anger, auf welchem
das Lager aufgeſchlagen war, wurde zuletzt zu dem Sammelplatze von ganz Rennes. Mit Frauen und Kindern, Fahnen und Trommeln zogen die Buͤrger hinaus, und ließen ſich auf
dem Raſen nieder und tanzten und jubelten
und ſtießen dazwiſchen die fuͤrchterlichſten Laͤſter⸗ ungen gegen den Miniſter, den Marſchall und ſeine Armee aus. Zum ernſtlichen Angriff konn⸗ ten die Volksfuͤhrer nicht anrathen, da er nothwendig zum Nachtheil der Buͤrger ausſchla⸗ gen mußte. Sie begnuͤgten ſich daher, unun⸗ terbrochen die Gaͤhrung zu erhalten, und die Erbitterung immer mehr anzufachen.
Wie gewoͤhnlich, war auch hier wieder Herr


