Teil eines Werkes 
2. Band (1835)
Entstehung
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Glaube ich nicht. Und kann das Weib mit dem Maaßſtabe ſeiner Schwaͤche das Thun des Mannes meſſen, deſſen kuͤhne Kraft viel⸗ leicht dieſes Treibens bedarf, wenn ſie ſich nicht gegen ihn ſelbſt kehren ſoll? Wenn ſein Geiſt nur bei mir iſt, ſo iſt mir das genug. — Da koͤnnten am Ende beide Theile nach verſchiedenen Richtungen ſchwaͤrmen, und ſich damit entſchuldigen, daß ihre Seelen zu Hauſe geblieben waͤren, und ſich ein Rendezvous gaͤ⸗ ben! Aber ſieh nur, da geht er eben. Und mit wem geht er denn? Ach, mit dem kleinen gar⸗ ſtigen Doktor, der ſich wieder hier herumtreibt, um ſeine Dummheiten anzubringen. Kommt er

dir nicht vor, wie eine große Brummfliege neben

einer Muͤcke? Aber wahrhaftig, er ſieht nicht ein⸗ mal herauf. Nein, Lucilie, das iſt zu arg, ſo ein Liebhaber haͤtte in den erſten vier und zwanzig Stunden ſeinen Abſchied von mir. Der Herr von Bievre zieht eine Flaſche Wein jeder Dame vor und hat nur Einen Arm, aber er

waͤre mir lieber, als ein Menſch, der unter