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innere Behaglichkeit deutet. Ueber dieſen Punkt ſind Glasbrenners Hefte die erſchöpfendſte Quelle. Man wird mit Leichtigkeit darin erkennen, daß eine ſtarke,
komplete Nationalität dahinter liegt, und dieſe Witze
nicht eine fahrige aphoriſtiſche Natur haben; mit⸗
unter ruhen ſie auf dem ſcharmanteſten, humoriſti⸗ ſchem Aplomb, zum Beiſpiele, wo eine Frau die andere tröſtet. Sie hat einen Sohn in der Schlacht bei Leipzig verloren, und klagt; die andere tröſtet, und fügt hinzu, daß es ihr leider auch ſo ge⸗ gangen ſei. Wie ſo? fragt Nummer eins, Num⸗ mer zwei ſagt, ihr Sohn ſei bei belle alliance geblieben, na, ſagt Nummer zwei, des is och ene hübſche Jejend.
In dies Genre ſchlägt ein Ausdruck, der mir zu wiederholten Malen begegnet iſt, wenn ſie Je⸗ mand verhöhnen wollten: Denken Se, dieſem armen Jeſchöpfe haben ſe jeſtern Nacht für fünfdauſend Dahler Sand hinter'm Hauſe wegjefahren.
So bildet ſich auf dem alten Meeresgrunde—
denn ein ſolcher iſt wohl dieſer ganze Strich V. 32*


