Teil eines Werkes 
1. Band (1837)
Entstehung
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kes, links im Grunde treten neugierig Thuͤrme und Palläſte Potsdam's hervor, friſcher Wald und dunkler Waſſerſpiegel locken das Auge weiter und weiter.

Und wie wohnlich iſt der alte Herr hier einge⸗ richtet: ein großes Zimmer iſt das ſeine, die Möbli⸗ rung iſt einfach, aber bequem, über dem Polſter⸗ ſofa hängt das einzige Bild, es iſt der lebensgroße Guſtav Adolph, in Rüſtung herabblickend. Zwiſchen zwei Säulen hindurch, welche ein Vorhang verbin⸗ det, ſieht man in einen breiten Alkoven, dort ſtand ſein Bett, in welchem er nur fünf Stunden ruhte, am Kamin ſtand der Lehnſeſſel, in welchem er krank ſaß, auf's Thal hinunterblickte zum letzten Male, und mitten in einer warmen Sommernacht am 15. Auguſt 1786 verſchied. Eine zierliche Uhr ſteht noch heut' im Zimmer, welche bei ſeinem letzten Hauche ſtehn geblieben und ſeit jener Zeit nicht mehr aufgezogen iſt; ſie weiſ't wie ein Todesfinger heute noch die Sterbeminute, fünf Minuten über ein Viertel Drei.