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ſei, das iſt eine Verläumdung. Wenn auch nicht viel dahinter iſt, ein Haus und ein Bewohner doch.
Vielleicht in dieſer Ideenverbindung heißt das erſte Gaſthaus„der Einſiedler“, das beſcheidenſte und angemeſſenſte Schild, wenn man Langeweile und ſchlechte Bedienung finden ſollte. Uns wurde es beſſer, der Tag hatte ſein Ereigniß: die Prin⸗ zeſſin Helene von Meklenburg war eben eingetroffen auf ihrer Reiſe nach Frankreich, wo ſie Ludwig Philipps Sohn, den Herzog von Orleans heurathen wollte. Da gab's Vergleiche und Muthmaßungen in Fülle, das Schickſal der deutſchen Prinzeſſinnen in Frankreich, der Anna von Oeſterreich, der Marie Antoinette, der Marie Luiſe kam in Rede, und der Muth einer neuen Braut ward hin und her beſprochen.
Angeſichts jenes Paradeplatzes, nach welchem man unglücklich ſpöttiſch Friedrichs des Großen Armee die Wachtparade von Potsdam genannt hatte, ſind poli⸗ tiſche Combinationen zuerſt am Platze, und man läßt ſich an der Wirthstafel im Einſiedler mehr als anderswo gefallen. Es cirkulirten Briefe von der


