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einzig weit und breit; nur ganz unaufmerkſame Rei⸗ ſende überſehen dieſe Berge völlig.
Es erinnert mich dieſe Gegend bis an den Wald von Potsdam, welche man in Ermangelung eines geringeren Ausdruckes Gegend nennen muß, an alte Damen welken Antlitzes, die auch exiſtiren wollen, aber der Frühling mit Saat und friſchem Laube hat ihnen ſo viel Kouleur gegeben, daß man unge⸗ ſtört vorüberziehen kann. Alsdann beginnt ein wirk⸗ lich hügliges Land mit bewaldeten Bergen und dunklen Seen, und wenn ſich die Höhe hinunter öffnet nach Potsdam ſelbſt, ſo ſieht man überraſcht eine andere Welt: ein See, eine prächtige Brücke drüber hin, Bergeshänge rings umher, darauf Luſt⸗ ſchlöſſer alten und neuen Stils, Thürme, Palläſte, lieblich verſtreut, nicht maſſenhaft aber mannigfaltig entgegentretend— die Welt Friedrichs des Großen. Er iſt bekanntlich in Berlin immer nur zum Be⸗ ſuche geweſen, und hat in Potsdam gewohnt. Dieſe Stadt mit ihren Kanälen, Brücken, ſtolzen Straßen und Gebäuden iſt eine Schöpfung Friedrich Wilhelms


