Teil eines Werkes 
1. Band (1837)
Entstehung
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wegen will, zum Muſiker, der mit Ausdrücken wirkt, welche Empfindungskräfte berühren, Empfindungs⸗ kräfte, deren die Geiſtesoperation nicht habhaft wer⸗ den kann, mit Tönen. Löwe ſteht mitten inne: ſeine Kompoſitionen haben noch ſo viel Geiſtesopera⸗ tion des Poeten, daß die Muſik nur ein Begleiten⸗ des, Untergeordnetes wird, und doch ſo viel des Eindrucks aus der geheimnißvollen Tonwelt, daß der bewußte Weg des Poeten umſchleiert iſt. Man ſollte ihn vorzugsweiſe ſtatt Muſiker Komponiſt nennen; er ſtellt zwei große Welten zuſammen, und iſt mehr ein Talent, als ein Genie. Das hier vermißte mu⸗ ſikaliſche Genie, iſt freilich bei den meiſten Muſikern nur ein Inſtinkt, der nur im muſikaliſchen Elemente eine Exiſtenz hat, und ſein Verhältniß zur übrigen Welt nicht verſteht, wer will aber etwas ſagen gegen ſolche Kapricen der Gottheit, man nimmt ſie hin wie eins der vielen Myſterien, in denen wir weben, und vergißt es gern, daß der unſer Innerſtes be⸗ wegende Muſiker außer ſeiner Kunſt ein Dummkopf ſein könnte.