Teil eines Werkes 
Theil 2, Die Krieger : 1. Band (1837)
Entstehung
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denke mit Schrecken an die ſchönen Augen Conſtan⸗ tiens, wenn ſie auf Dich fielen. Es war nicht jene Leidenſchaft in ihnen, die wir an ihr ſcheuten, ſie waren ſanft und milde, aber es lagen Wünſche bin ich nicht recht einfältig, Dich ſelbſt aufmerkſam zu machen. Ach, liebe, küſſe, ſei glücklich, mein Herz, mein Blut, o, mein Valerius, den ich liebe, liebe ſo ganz und gar. Aber ich bin ja Dein ſtarkes Mädchen nicht mehr, Du wirſt mir Alles erzählen, und mich immer mitlieben. Ja?

Nach dieſem Briefe war es um die Entzückungen vom vorigen Abende geſchehen. Er glaubte errö⸗ then zu müſſen vor ſich ſelbſt, ſolch einer Liebe nicht allein, ungetheilt anzugehören. Mochten auch all ſeine Gedanken und Philoſopheme über Liebes⸗ ſachen lächelnd ihre Stimme erheben, mochten ſie ihn ſchelten, daß er einer alten eingelebten Gewohn⸗ heit ſeine Ueberzeugung opfere, daß es thöricht ſei, zu darben, um romantiſchen Grillen zu genügen er ließ ſich nicht beſiegen, und ging nicht mehr zur Fürſtin.

Das Herz allein iſt der Richter in ſolchen Din⸗ gen, ſprach er, und mein Herz duldet es nicht.