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wie der morgende Tag, nur der Tod endigt für mich beide auf dieſer Erde.“
„Ich lebe ſtill und gedankenreich mit Dir hin. Des Morgens bin ich früh auf, und leſe Deine engliſchen Bücher; ſie ſind mir ſehr lieb mit ihrem ſchweren trüben Sinne, denn es kommt mir manch⸗ mal Unrecht vor, daß ich noch ſo viel lachen kann, ſeit Du fort biſt. Ich kann mir aber nicht helfen, daß die Welt ſo viel komiſche Dummheiten hat. Zuweilen bin ich mitten im Weinen, daß ich Dich verloren habe, da paſſirt irgend etwas Lächerliches, und ich lache ſammt meinen Thränen. Du mußt mich ſchon gewähren laſſen, ich trage auch jetzt die Haare ſo, wie Du es gern mochteſt. Du würdeſt Dich gewiß freuen, wenn Du einmal plötzlich ein⸗ träteſt: viel, viel artiger bin ich als ſonſt.“
„Der Graf hat einmal Deinetwegen an den Oberſten Kicki geſchrieben, und entweder gar keine Nachricht erhalten oder eine traurige. Ich glaube, er und Alberta halten Dich für todt; es iſt wun⸗ derlich, daß mich das gar nicht beunruhigt. Da⸗ mals, nach Deinem Duell, hab' ich ſo ſehr für Dich gezittert, jetzt fürcht' ich dergleichen nicht im min⸗


